Kontinuierliches Wachstum im Gewerbepark Mariel



Der Gewerbepark Mariel, 45 Kilometer westlich von Havanna und ausgestattet mit einem modernen Containerhafen, entwickelt sich zum Motor für ausländische Investitionen. Die als Sonderentwicklungszone ausgewiesene Fläche von über 465 km2 zieht mittlerweile Investoren aus Spanien, Portugal, Brasilien, Panama und der Schweiz an. Nestlé hat jüngst ein Joint Venture gegründet und Investitionen von bis zum 60 Mio. USD realisiert. Mittlerweile floss mehr als eine Milliarde USD ausländisches Kapital nach Mariel, dass doppelt so groß ist wie die gesamte Fläche von Stuttgart.Investoren schätzen an Mariel die besonders günstigen Rahmenbedingungen und den Hafen als Drehscheibe für ganz Amerika. Allein in 2017 gab es eine Zunahme der Ansiedlungen um mehr als 30 Prozent.

Dabei ist besonders attraktiv, dass in den ersten 10 Jahren keine Kapitalertragssteuern anfallen und erst ab dem zweiten Jahr eine Umsatzsteuer von nur einem Prozent erhoben wird. Ausländische Investoren können in Mariel als 100-prozentiger Anteilseigner auftreten und sind können sowohl für den Binnenmarkt wie auch für den Export produzieren und ihre Dienstleistungen anbieten. Dabei verfügt der Investor über sehr gut qualifiziertes Personal. Kuba ist bekannt für seine gute Schul- und Ausbildung. Investoren werden in allen Bereichen gesucht, vor allem aber in

  • Logistik
  • Biotechnologie und Pharmaindustrie
  • Moderner Lebensmittelherstellung
  • Verpackungsindustrie (z.B. Getränke)
  • Baumittelherstellung und Bauindustrie
  • Stahlverarbeitung
  • Lebensmittelindustrie
  • Erneuerbare Energien

Ziel der kubanischen Wirtschaftspolitik ist mittels des Gewerbeparks die hohe Importquote Kubas zu reduzieren und durch moderne Technologie stärker am internationalen Warenverkehr teilnehmen zu können.

Neue Entwicklungsprojekte in Mariel seit November 2016